BERLINER MORGENPOST
KIRSTEN SCHIEKIERA


Corporate Design für Freiberufler - so zeigen Sie sich stilvoll

Wer möchte, kann am heimischen Computer Visitenkarten und Briefpapier selbst entwerfen. Selbst die Gestaltung einer Homepage gelingt vielen im Alleingang.

Das ist zweifellos billig und macht Spaß - doch leider überzeugen die kunterbunten Ergebnisse nicht immer.
Auf Ärzte-Websites sieht man unscharfe Fotos von Medizinern, die dem Bildmaterial zufolge mit Vorliebe im Halbdunkel praktizieren. Über den Werbeeffekt solcher Selbstdarstellungsmaßnahmen lässt sich nur spekulieren.

"Auch Selbstständige und Freiberufler brauchen heutzutage ein Corporate Design - also ein einheitliches Erscheinungsbild für sämtliche Werbemittel", sagt Martin Fürstenberg, Web-Designer und Inhaber einer Werbeagentur.

Logos, Schriftzüge und Farben sollten sich sowohl im Briefpapier als auch auf der Website wiederfinden und potenziellen Kunden oder Auftraggebern einen hohen Wiedererkennungswert liefern. Ansprüche - an denen Hobby-Designer zwangsläufig scheitern.

Grundsätzlich sollte man beachten, dass Druckprodukte eine lange Halbwertszeit haben. Ihre Konzeption muss deshalb so angelegt sein, dass sie auch in Zukunft noch Bestand haben. Schließlich existieren Broschüren oft jahrelang in unzähligen Schubladen weiter - auch wenn man längst frische Exemplare in Umlauf gebracht hat.